Thanatologie

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Modern Embalming - die Einbalsamierung

 

Die praktische Thanatologie, auch bekannt unter "Modern Embalming", ist eine eigenständige Form der hygienischen Totenversorgung.

 

Sie ermöglicht eine pietätvolle, offene Aufbahrung von Verstorbenen, bei der Angehörige ihr Familienmitglied in natürlich schlafender Weise in Erinnerung behalten können.

 

Der Verstorbene wird mit desinfizierenden Flüssigkeiten so versorgt und hergerichtet, dass die Hinterbliebenen den letzten Gang zum offenen Sarg ohne Bedenken wagen können. Oftmals wird so die Furcht vor dem Toten genommen und die Trauer bewusster wahrgenommen.

 

Die modernen Trauerforscher sind der Ansicht, dass der Mittelpunkt jeder Trauerbewältigung die bewusste Wahrnehmung des erlittenen Schmerzes ist. Besonders bei einem plötzlichen Verlust ist die Aktivierung aller Wahrnehmungssinne erforderlich, um erst die Situation erfassen zu können, ehe dann ein Verarbeitungs- und Bewältigungsprozess in Gang gesetzt werden kann.

 

Heute verfolgt man mit dem Einbalsamieren vor allem das Ziel, den Leichnam so zu konservieren, dass ein Begräbnis ohne übermäßige Hast möglich ist, ohne dass vor oder während der Zeremonie das Risiko einer Infektionsübertragung besteht. Nach schweren äußeren Verletzungen wendet man aus ästhetischen Gründen kosmetische Methoden an. Bei den modernen Einbalsamierungsmethoden entfernt man sämtliches Blut und alle Gase aus dem Leichnam und bringt stattdessen eine desinfizierende Lösung hinein.

 

Die Einbalsamierung ist eine der ältesten begründeten Formen der Thanatologie. Die Kunst der Konservierung wurde in der Regel mit chemischen Mitteln praktiziert. Die Einbalsamierung hat ihren Ursprung ca. 4000 vor Chr. in Ägypten und wurde dort über 3 000 Jahre lang angewandt. Man geht davon aus, dass diese Sitte religiösen Ursprungs ist. Die Ägypter wollten den Verstorbenen auf das Leben nach dem Tode vorbereiten.

 

Die Eingeweide werden entnommen, in ein Konservierungsmittel getaucht und dann  mit einem pulverförmigen Konservierungsmittel bestreut – wieder in den Leichnam zurückgelegt. In den USA und Kanada werden die meisten Leichen einbalsamiert, und auch in anderen Ländern ist dies verbreitet. Ein bekanntes Beispiel ist der Leichnam Lenins, der einbalsamiert in einem Mausoleum in Moskau liegt.


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